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Er haut den Sack und meint den Esel (der er wohl selber ist).

Wormser Oberbürgermeister Kissel (SPD) führt für sich selber vor.

 

Bundesweit berichten die Medien über einen Eklat, den es am Mittwoch, den 4. Februar, im Stadtrat von Worms gab. NPD Ratsherr Michael Weick hatte entdeckt,

daß im Haushalt ein Posten „Sterilisation von Ausländern“ vorkam und mit 1000 € befüllt war. Folgerichtig forderte er in der Haushaltsdebatte, die Summe auf 2000 € zu erhöhen. Daß die NPD keine oder wenigstens so wenige wie möglich Ausländer möchte, war dabei keine Neuigkeit.

 

OB Kissel (SPD) aber fühlte sich ertappt und wußte sich nicht anders zu helfen, als dem NPD Ratsherrn sofort das Wort zu entziehen. Dabei hatte Michael Weick eigentlich nur öffentlich gemacht, welches - in der Vorstellung der selbsternannten Demokraten höchst anstößige -  Wort da im Haushalt steht; wie auch immer es hineingeraten sein mag.
Wenn man die Einlassungen des OB in der Pressekonferenz hört (… alles nur medizinisch gemeint …), merkt man, daß er eigentlich selbst unter einem enormen Rechtfertigungszwang steht.

Der Vorstand der Kommunalpolitischen Vereinigung, der sich hinter Michael Weick stellt, meint dazu: Es ist mit Sicherheit davon auszugehen, daß OB Kissel (SPD) seinen eigenen Fehler sich im stillen Stübchen eingesteht und den Haushalt auf politisch korrektes Vokabular überlesen läßt. Die Frage, ob der Posten unter dieser Bezeichnung weiterhin so im Haushalt steht, wird jedenfalls zu geeigneter Zeit von unserem Stadtrat gestellt werden.

Eines ist sicher – neben der Rente -, daß der zuständige Bearbeiter einem leid tun kann.
Grundsätzlich ist die Wormser Initiative – kurz Kissel-Lösung – allerdings zu unterstützen!

Und ein letzter Aspekt ist der Angelegenheit abzugewinnen. Daß 43 selbsternannte Demokraten im Wormser Stadtrat den Oberbürgermeister Kissel nicht darauf aufmerksam gemacht haben welches problematische Wort da im Haushalt steht , daß aber ausgerechnet der NPD Stadtrat es findet --- das sagt doch wohl viel darüber aus wer wie gründlich die Haushaltsvorlagen durchgearbeitet hatte.


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